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Die
Burgruinen von Schloss Fels sind Zeugen einer gewaltigen Burganlage
deren Ursprung im 11. Jahrhundert liegt. Das sogenannte
"Criechinger Haus", hier
auf dem Bild, ist heute komplett renoviert.
Im Innern
der Burg, im "Criechinger Haus",
ist ein tiefer Brunnen von 2 Metern Durchmesser in den Felsen gegraben.
So wird zum Beispiel erzählt, dass die Heringer (Bewohner einer
Nachbarburg) nächtens die Burg Fels erstürmten, woraufhin die Burgfrau
von Fels sich in ihrer Not samt ihrem Säugling in den Brunnen
stürzte.
Selbst die
abgebrühten Heringer stutzten über soviel Heldenmut und als sie am
nächsten Tag die beiden unschuldigen Opfer aus dem Brunnen bargen,
suchten sie flugs einen Schuldigen, auf den sie diese Schande abwälzen
konnten. So ergriffen sie kurzerhand den Burgvogt, der ihnen durch
seinen Verrat die Erstürmung der Burg ermöglicht hatte, und warfen ihn
ebenfalls in den düsteren Brunnen.
Der Geist
des Vogtes aber verwandelte sich in einen Drachen, der seither das Gold,
das er als Lohn für seinen Verrat erhalten hatte, im Brunnen bewacht.
Jedes Jahr am Karfreitag, so heißt es weiter in der Sage, entsteige er
um Mitternacht dem Brunnen und führe den höllischen Reigen an, den die
Heringer auf dem verlassenen Burghof tanzen.
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