Die Burg

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Click for a larger pictureDie Burgruinen von Schloss Fels sind Zeugen einer gewaltigen Burganlage deren Ursprung im 11. Jahrhundert liegt. Das sogenannte "Criechinger Haus", hier auf dem Bild, ist heute komplett renoviert.

Im Innern der Burg, im  "Criechinger Haus", ist ein tiefer Brunnen von 2 Metern Durchmesser in den Felsen gegraben. So wird zum Beispiel erzählt, dass die Heringer (Bewohner  einer Nachbarburg) nächtens die Burg Fels erstürmten, woraufhin die Burgfrau von Fels sich in ihrer Not samt ihrem Säugling in den Brunnen stürzte. 

Selbst die abgebrühten Heringer stutzten über soviel Heldenmut und als sie am nächsten Tag die beiden unschuldigen Opfer aus dem Brunnen bargen, suchten sie flugs einen Schuldigen, auf den sie diese Schande abwälzen konnten. So ergriffen sie kurzerhand den Burgvogt, der ihnen durch seinen Verrat die Erstürmung der Burg ermöglicht hatte, und warfen ihn ebenfalls in den düsteren Brunnen.

Der Geist des Vogtes aber verwandelte sich in einen Drachen, der seither das Gold, das er als Lohn für seinen Verrat erhalten hatte, im Brunnen bewacht. Jedes Jahr am Karfreitag, so heißt es weiter in der Sage, entsteige er um Mitternacht dem Brunnen und führe den höllischen Reigen an, den die Heringer auf dem verlassenen Burghof tanzen. 

Click for a larger pictureDieses Foto aufgenommen aus einem Heißluftballon zeigt  das "Criechinger Haus" vorne rechts. Auf der linken Vorderseite und hinter dem "Criechinger Haus" standen 3 Gebäude wo bis heute noch nicht geklärt ist welche Familien hier wohnten. Die linken hinteren Überreste gehören dem so genannten "Homburger Haus" an. 

Das Homburger Haus ist der größte und außerdem der zuerst errichtete Innenbau der Kernburg. Anhand von Familiendokumenten konnte die Bauperiode dieser Wohnung festgestellt werden. Texte besagen, dass zwischen 1338 und 1345 die zwei Schwestern Johanns II, Irmgard und Mathilde, die Brüder Friedrich und Conrad von Homburg geheiratet hatten, die dadurch zu Miteigentümern der Burg wurden, wo sie auch residierten.

Daraus lässt sich folgern, dass die Brüder Friederich und Conrad von Homburg das Homburger Haus in den 40er Jahren des 14. Jahrhunderts erbauten, also gleich nach ihrer Heirat. Die zwei herrschaftlichen Stockwerke des Homburger Hauses entstanden wahrscheinlich aufgrund der Heirat zweier Schwestern mit zwei Brüdern, die danach unter einem Dach wohnten..

Click for a larger pictureDie Rekonstruktion  der Felser Burg wird wohl nie  diese Vollendung erreichen aber es gibt uns eine ungefähre Vorstellung wie die Burg um 1550  ausgesehen haben muss ehe ein Grosfeuer im Jahre 1565 sie  zerstörte . 

(Klicken Sie auf das Foto für eine Vergrösserung)Dieses Foto zeigt den Fortschritt der Rekonstruktion am Anfang Januar 2006. 

Das Ziel ist es, die Ringmauer soweit zu rekonstruieren bis dass sie deutlich zu erkennen ist. 

Zu der großen Anlage gehört auch ein alter Wachturm auf dem gegenüberliegenden Felsen, der den Namen Verlorenkost trägt. Während der Errichtung dieses Turmes, so erzählt man sich, sei eine Frau mit dem Mittagsmahl für die Maurer gestolpert und habe dabei die Töpfe zerbrochen und das Essen verschüttet. Die Kost war verloren und der Turm bekam seinen seltsamen Namen, den er bis heute beibehielt. 

Sie können die Burg entweder zu Fuß ereichen über einen der Spazierwege die von Larochette ausgehen, oder mit dem Auto. Parkplätze stehen vor dem Haupttor zur Verfügung. 

Natürlich können Sie uns auch gleich besuchen, Klicken sie einfach den "Beam me up Scotty" Knopf! 

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Die Burg ist für Besucher geöffnet von 9 April bis 31 Oktober täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr.
Eintritt: € 2,00.  Kinder von 6 bis 18 Jahre: € 1,00.  (Kinder bis 6 Jahre haben freier Zutritt)  Tel. 83 74 97

 

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